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Schüleraustausch vom 17.6. bis 21.06.08 in Zerbst

Von den diesjährigen Teilnehmern bereits sehnlichst erwartet, erreichten die Jeveraner Schüler in Begleitung von Herrn Gebhardt und Herrn Rumkorf den Zerbster Bahnhof pünktlich am Dienstag den 17.6. um 14.48 Uhr. Um nach der langen Fahrt die Müdigkeit zu vertreiben, hatten Zerbster Schüler, Eltern und Lehrer eine Kaffeetafel samt reichhaltigem Kuchenangebot auf dem Schulhof vorbereitet. Das erste Beschnuppern verlief sehr positiv und die 2 Gruppen vermischten sich schnell. Alle Befürchtungen der Verantwortlichen wegen der sehr unterschiedlichen Anteile von Mädchen und Jungen unter den Jeveraner und Zerbster Schülern wurden schnell zerstreut. Hier eine kleine Übersicht über das Programm von teilnehmenden Schülern verfasst. Weitere Impressionen sind in der Bildergalerie zu finden.

Exkursion nach Magdeburg am 18.06.


Fahrt nach Magdeburg

Für den zweiten Tag war die Fahrt nach Magdeburg geplant. Alle trafen sich morgens am Bahnhof in Zerbst. Wir haben uns alle schon wahnsinnig auf die anderen gefreut um zu hören was sie noch am vorigen Tag unternommen haben. In Magdeburg angekommen ging es sofort zum Magdeburger Dom. Dort bekamen wir eine Führung, doch die war nicht sehr interessant, aber das lag daran das die Führerin viel zu leise sprach und immer dorthin ging wo schon andere Gruppen standen. Anschließend gingen wir ins Hundertwasserhaus wo wir uns erst einmal stärken konnten. Nach dieser Stärkung bekamen wir eine zweite Führung, die sehr interessant war, man erzählte uns etwas über Hundertwasser und sein Haus. Wir durften sogar eine Wohnung besichtigen die echt cool war. Aber leider mussten wir auch feststellen sehr teuer. Nach dieser Hausbesichtigung hatten wir fast 2 Stunden Zeit etwas in Magdeburg zu unternehmen. Die meisten sind shoppen gegangen doch die, die dazu keine Lust hatten gingen zu MC Donalds und vertrieben sich dort die Zeit. Doch die Zeit verging wie im Flug und wir trafen uns alle am Magdeburger Bahnhof von wo wir aus mit dem Zug zurück nach Zerbst fuhren. Der Rest des Tages blieb zur privaten Verfügung über. Manche fuhren ins Kino oder trafen sich in der Stadt.

Die begleitenden Zerbster Lehrer an diesem Tag waren Frau Pfeiffer und Frau Finke.

Wiebke Böhme

 

Gäste aus Jever besichtigen das Hundertwasserhaus den Dom und die City

 

Am Donnerstag hieß es: früh aufstehen, weil wir in den Unterricht mussten. In den ersten zwei Stunden besuchten die Schüler aus Jever und Umgebung, gemeinsam mit ihren jeweiligen Austauschpartnern, die ersten zwei Unterrichtsstunden in dem Gebäude in der Jever`schen Straße. Danach machten wir uns auf dem weg zum Weinberg, um der Begrüßungsrede für unsere Gäste, durch den Schulleiter Herr Messer zu lauschen. Er erläuterte uns die Geschichte des Francisceums, seit der Gründung des Franziskanerklosters und erzählte warum die Schule so ist wie wir sie kennen.

Vom Klostergebäude aus gingen wir durch die Stadt zum Rathaus. Hier empfing uns auch der Bürgermeister recht herzlich und erklärte etwas zur Geschichte unserer Stadt und wie es zur Partnerschaft zwischen Zerbst und Jever gekommen war. Er zeigte uns das Katharina-Museum und den Ratssaal, wo wir auch zum Schluss Würstchen und Getränke zur Stärkung angeboten bekamen.

 

Friederike Koch

 

Die Gäste im Alumnatskorridor

 

Der Bürgermeister erzählt die Zerbster Geschichte - Kurzfassung

 

Ein Modell vom Zerbster Schloss im Katharinenmuseum

 

...in der historischen Bibliothek

 

Lustiges Bowling am Abend

 

Nach dem Besuch beim Bürgermeister, am 19.06.08, machten wir uns auf den Weg zur Bowlinghalle in Zerbst, um uns dort ein bisschen zu entspannen. Als wir dann dort ankamen bildeten wir kleine Gruppen, in denen wir auf einer Bahn spielen wollten. Wir hatten von 14.00 – 16.00 Uhr Zeit gehabt um uns besser kennen zu lernen und dort zu spielen. Wir haben um unsere Bestleistungen gespielt, aber nebenbei auch nicht die Hauptsache des Austausches vergessen und zwar Spaß haben. Nach den ersten anstrengenden Tagen haben wir uns schon richtig angefreundet und uns auch schon über besondere Dinge in Alltag berichtet. Es gab viel zu lachen und zu reden. Nachdem wir dann langsam zum Schluss unserer Zeit in der Bowlinghalle kamen, hatten wir uns doch lieber gewünscht, dass wir doch noch länger Zeit gehabt hätten. Doch am Abend hatten wir uns ja eh wieder getroffen. Wir waren zu einer Feier bei einer Freundin, die auch am Austausch teilnahm, eingeladen um uns dort das Fußballspiel zwischen Deutschland und Portugal anzuschauen.

 

K. Lahmann

 

 

Fußballfieber und schlecht gelaunte Nachbarn

 

Sich nach einem stressigen Tag zu entspannen klang wohl für alle sehr interessant. Am Abend des 19.06.08 trafen sich die Austauschschüler bei Charlotte Hahn im Garten, grillten und hatten einfach Spaß. Die Teenies hatten die ganze Party mit Salaten, Chips und natürlich nicht alkoholischen Getränken unterstützt. Einige von ihnen lagen auf dem Trampolin und entspannten, spielten mit den Tieren oder bekippten sich sinnlos mit Wasser. Zwar gab es untereinander ein bisschen Streit, doch beim Anpfiff des EM-Spiels Deutschland gegen Portugal lagen sich wieder alle in den Armen und feuerten unser Nationalteam an. Fußballdesinteressierte tanzten im Haus zu Hip Hop oder erzählten mit ihren Freunden. Als es dunkel wurde und die Deutschen 3:2 gewonnen hatten ging es ab auf die Straße und bei jedem vorbeifahrendem Auto „LaOla“ machen. Doch die Nachbarn machten die gute Laune zunichte und drohten die Polizei zu rufen. Schließlich gaben die Jugendlichen nach und ließen sich um ca. 23 Uhr abholen. Trotz der Spannungen hatten alle doch viel Spaß. 

Anastasia Setin

 

 

Fahrradtour und abschließendes Grillen in Ronney

 

Am Freitag, unserem letzten Tag des Austausches in Zerbst, ging es früh morgens mit dem Bus nach Ronney. Dort angekommen wurden erst einmal zehn Schüler ausgewählt, um den Mitarbeitern des Umweltzentrums, bei der Prämierung der drei besten Plakate zum Thema „Drei, zwei, eins, meins, wem gehört das Wasser?“ zu helfen. Diese waren im Vorfeld von Kindern gebastelt worden. Während dessen bekamen wir anderen unsere Fahrräder. Nachdem die zehn Juroren die Sieger ausgewählt hatten und ebenfalls mit Rädern versorgt wurden waren, fuhren wir los. Es ging durch die Elbauen, vorbei an Tümpeln, in denen wir Biberspuren sahen, über Felder und durch die vielen kleinen und großen Wälder. Nach der Hälfte der Strecke machten wir am Ufer der Elbe eine kurze Rast, bevor wir den ganzen Weg wieder zurück fuhren. Nach insgesamt fünfundzwanzig Kilometern kamen wir wieder in Ronney an. Obwohl wir ziemlich müde waren, fingen wir sofort mit den Vorbereitungen für das Abschlussgrillen an. Eine halbe Stunde später saßen wir dann alle zusammen und ließen uns die Würstchen und Salate schmecken. Danach spielten wir Volleyball, sahen uns die vielen Tiere im Aquarium an oder erzählten einfach ein bisschen. Später kamen auch noch ein paar Eltern dazu. Gegen drei Uhr wurden wir dann alle abgeholt und nach Hause gebracht.

Ein paar von uns verabredeten sich dann noch zum Baden im Freibad. Der Rest ließ zu Hause noch den letzten Tag ausklingen.     

 

Lisa Ille

 



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